Girls‘ Day 2018

Mädchen-Zukunftstag mit Tradition

Der Girls‘ Day mit seinen vielfältigen Aktionen bietet für Jugendliche einen ganz neuen Blick auf die Berufswahl abseits der traditionellen Geschlechterklischees. Der Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive AG engagiert sich an seinen deutschen Standorten seit Jahren am Mädchen-Zukunftstag und ist auch dieses Mal wieder mit dabei. Bei ihrer Ankunft in den jeweiligen Werken erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein T-Shirt mit der Aufschrift “Ich bin die Zukunft“, das sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Rheinmetall Automotive AG, Neckarsulm

Der Rheinmetall Automotive-Standort in Neckarsulm nimmt bereits zum zwölften Mal am Girls‘ Day teil, angemeldet haben sich in diesem Jahr 15 Mädchen. Sie stellen mit Unterstützung der Auszubildenden einen Würfel aus Metall her. Mit zum Programm gehört außerdem eine Werksbesichtigung. Norbert Roth, Leiter der Technischen Ausbildung stellt fest: „Mit dem Girls‘ Day bringen wir den jungen Mädchen unsere interessante Produktion und ihre Abläufe näher und führen sie an technische Abläufe heran.“

KS Gleitlager GmbH, St. Leon-Rot

Das Werk der KS Gleitlager GmbH in St. Leon-Rot hat für die angemeldeten 18 Teilnehmer – erstmals sind auch zwei Jungs dabei - verschiedene Aktionen vorbereitet. So drehen sie an einer CNC-Drehmaschine ein kleines Andenken und bauen eine pneumatische Schaltung sowie einen elektrischen Stromkreis auf. Im Labor arbeiten die Mädchen mit dem Mikroskop und walzen am Walzwerk Materialien ein. Der Standort nimmt bereits seit 2004, also zum 15. Mal, an diesem besonderen Tag teil und wird künftig auch männlichen Heranwachsenden beim Girls‘ Day ansprechen. Dazu Randy Foster, Leiter der gewerblich-technischen Ausbildung: „Im Rahmen des Girls‘ Day möchten wir auf die gewerblich-technische Ausbildung und vor allem deren Vielfalt bei der KS Gleitlager GmbH aufmerksam machen. Wir wünschen uns, mehr Bewerber und Bewerberinnen anzusprechen und für diese Ausbildungsberufe zu begeistern.“

KS Gleitlager GmbH, Papenburg

In Niedersachsen heißt der Aktionstag „Zukunftstag für Mädchen und Jungen“ – und im Werk der KS Gleitlager GmbH in Papenburg haben sich mehr als 20 Jungen und Mädchen angemeldet. Sie nehmen an einer Werksführung und einer Besichtigung der elterlichen Arbeitsplätze teil. Daneben fertigen die Jugendlichen in der Ausbildungswerkstatt einen elektronischen Würfel. Personalleiter Heinz Fischer sagt: Wir erhoffen uns, dass wir junge Menschen, insbesondere auch Mädchen, an die gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufe heranführen können. Der Zukunftstag soll auch dazu dienen und Angebote aufzeigen: Was gibt es alles? Womit kann man sich beschäftigen? Am Zukunftstag lassen sich erste Erfahrungen sammeln, weil die Hemmschwelle in diesem Zusammenhang herabgesetzt ist. Unser Unternehmen braucht auch zukünftig kreative Köpfe für die Bewältigung der kommenden Herausforderungen."

Pierburg GmbH, Werk Niederrhein

Bei der Pierburg GmbH in Neuss hat der Girls‘ Day eine lange Tradition und findet in diesem Jahr bereits zum 16. Mal statt. Ort des Geschehens ist bereits zum vierten Mal das Werk Niederrhein. Hier werden zehn Schülerinnen in der Ausbildungswerkstatt mit Unterstützung der Auszubildenden einen Würfel aus Aluminium fertigen. Im elektrotechnischen Bereich lernen sie unterschiedliche Steuerungskonzepte kennen und wenden diese an. Im Anschluss erhalten die Mädchen anhand eines Rundgangs einen Einblick in die Fertigung. Abgerundet wird der Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer abschließenden Gesprächsrunde. Viele verbinden technische und handwerkliche Berufe sofort mit körperlicher Anstrengung und großem Kraftbedarf, dabei haben sich die Arbeitsbedingungen durch fortschreitende Technik immer mehr geändert. Veranstaltungen wie der Girls‘ Day helfen dabei, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen.“ erklärt Ausbildungsleiter Rolf Kemper.

Diversity wird groß geschrieben

Auch für Ramona Hofmann, Head of Diversity Management bei Rheinmetall Automotive, ist der Girls‘ Day ein wichtiges Thema: "Wie jedes Jahr ist es uns ein Anliegen zu vermitteln, dass ein technisch-naturwissenschaftlich geprägter Ausbildungsgang Mädchen genauso begeistern kann wie Jungen. Diversity, also Vielfalt, ist für die Rheinmetall Group ein zukunftsweisender Baustein der Unternehmenskultur. Der Girls‘ Day ist zu einem festen Bestandteil unseres Unternehmens geworden und wir können nicht früh genug damit beginnen, das berufliche Interesse beispielsweise für das Ingenieurswesen zu wecken. Nur dann, wenn wirklich die Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschlaggebend sind und nicht Geschlecht, Alter, Nationalität oder Glaubenszugehörigkeit, können wir von gelebter Diversity-Kultur reden. Genau das ist unser Ziel - auch an diesem Tag.“